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Ausgelesen: Der Reisende von Arnaldur Indridason

Der Reisende von Arnaldur Indridason

Die Handlung des Buches spielt auf Island zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Die Alliierten haben dort einen Brückenkopf errichtet, und richten sich nun dort auf einen längeren Aufenthalt ein, es werden Camps errichtet und militärische Infrastruktur eingerichtet: Militärpolizei, Abwehrdienste und . . . Wäschereien.

Ein Mord geschieht in Reykjavik, der Hauptstadt. Mit der Lösung des Falls wird ein isländischer Polizist und ein Verbindungsoffizier der amerikanischen Streitkräfte beauftragt, eine Mordkommission gibt es nicht.

Dies ist mein erstes Buch von Arnaldur Indridason und ich war angenehm überrascht. Das Buch ist sehr gut geschrieben und auch gut übersetzt, hilfreich wäre eine Karte gewesen, zumindest vom (historischen) Stadtkern von Reykjavik. Zum Glück hat sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten kaum verändert und somit ist eine aktuelle Karte auch ausreichend.

Fazit: Alles in allem ist es ein sehr spannendes Buch. Aber es hat bei mir einige Fragezeichen hinterlassen. Zum Einen fehlt mir zum Schluss der Mörder, auch wenn es dafür gab noch jede Menge andere Toter gibt. Zum Anderen fehlten mir einige Erläuterungen und Hintergrundwissen, hier hätte ich mir, zusätzlich zur fehlenden Karte, ein kleines Glossar gewünscht. Das gibt einen Punkt Abzug in der B-Note  ;-)

Trotz alledem steht der nächste Band schon auf meiner Wunschliste, ich bin doch neugierig, wie es weiter geht.

Der Reisende
Arnaldur Indridason

Bastei Entertainment
2015
Gelesen als eBook

Ausgelesen 2018 – Inselruhe von Rieke Husmann

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Krimi gelesen:

Rieke Husmann
Inselruhe
Emons Verlag
2018

Hella Brandt läßt sich vom LKA ins beschauliche Wittmund versetzen. Ihr erster Fall ist eine Leiche, die schon seit geraumer Zeit in den Dünen der Nordseeinsel Spieckeroog liegt.
Also ein „Cold case“, die Tätersuche gestaltet sich nach 7 Jahren als schwierig, vor allem da die Inselbewohner nicht wirklich auskunftsfreudig sind.

Fazit: Ein netter Krimi, der ohne viel Blut und Gewalt auskommt, für manchen vielleicht langweilig, aber kurzweilig zum Einschlafen ;-)
Aber zwei Dinge haben mich gewaltig gestört:
Zum Einen der Schluß, der war für mich nicht wirklich befriedigend.
Zum Zweiten: warum muss die Komissarin mit dem Surflehrer in die Federn hüpfen, und ihm nach einer Woche die Schlüssel zur eigenen Wohnung geben?
*Sorry* ;-)

Alles in allem vergebe ich 4 von 5 Sternchen, aber ich bin neugierig auf den zweiten Band . . .
(Vor allem: behält der Surflehrer den Schlüssel ? ;-) )

Lesende Grüße aus dem Türmchen,
Celebrin