Archiv der Kategorie: Wollschaf

Die Verstrickte Dienstagsfrage 42/2010

Das Wollschaf fragt:
Garne und Handarbeitszubehör wird immer mehr über das Internet verkauft. Warum bestellst du online? Worauf kommt es dir bei der Kaufabwicklung an? Wie findest Du es z.B., wenn du dich ggf. registrieren musst, um eine Bestellung zu tätigen? Wie lang darf die Wartezeit vom Bestellen bis zum Eintreffen der Ware für dich sein, ohne deine Geduld auf die Folter zu spannen?

Ich bestelle vor allem besondere Garne online, da man zum Beispiel Lacegarne oder besondere Wollmischungen nicht im Einzelhandel bekommt.
Bei der Kaufabwicklung kommt es mir vor allem auf den Service und auch den persönlichen Kontakt an. Zum Service gehört für mich auch die Zahlungsbedingungen, die Möglichkeit, an verschiedene Adressen zu schicken oder auch Teillieferungen anzugeben.
Und daß ich mich registrieren muß, finde ich in Ordnung, denn schließlich geht es ja auch um ein geschäftliches Verhältnis.
Die Wartezeit:
Wenn mir bei der Bestellung gesagt wird: Lieferzeit xx Tage, dann ist das o.k.
Wenn ich aber etwas bestelle und ich bekomme keine Rückmeldung, warum meine Waren trotz Bezahlung nicht auf den Weg gebracht werden, werde ich undörnig und das kann bei mir schon das Ende der Geschäftsbeziehung bedeuten . . .
(Aber das ist auch im richtigen Leben so . . . wo ich mich nicht willkommen fühle, kaufe ich auch nicht ein ;-) )

Liebe Grüße,
Celebrin

Die verstrickte Dienstagsfrage 26/2010

Geschrieben von das-wollschaf :
Was war euer lustigstes oder schlimmstes Erlebnis, das mit Stricken zu tun hat?

Herzlichen Dank an Tanja für die heutige Frage!

Meine schönstes und auch schlimmstes Erlebnis haben mit „Stricken in der Öffentlichkeit“ zu tun . . .
Das Schönste war auch eine Handarbeitsmarkt, wo ich draussen gesessen und gestrickt habe und sind mir gegenüber der Reihe nach kleine Kinder „materialisierten“ ;-), die völlig gebannnt auf das Strickzeug geschaut haben und gefragt und erzählt haben . . .

Das, bis jetzt, Schlimmste fand auf einem Stadtfest statt, wo ich auch wieder ein wenig gestrickt habe, wohlgemerkt als Besucher, nicht als Aussteller, und jeder Zweite gedacht hat, er müßte mich mit mehr oder weniger witzigen Kommentaren „beglücken“ . . .
Das war zum Schluß so nervig . . .

In diesem Sinne,

Das Wollschaf 38/2009

Das Wollschaf fragt heute:
Welches war das kostbarste Garn, das Ihr Euch jemals geleistet habt?Was habt Ihr daraus gestrickt? Oder bewahrt Ihr es auf, weil es zu schade zum Verarbeiten ist?

Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Da ich meistens „alltagstaugliche“ Dinge stricke, verzichte ich auf besonders luxuriöse Garne . . .
Seide, Mohair, Alpaka oder Merino schaffen noch gerade den Sprung in meine Wollkiste, da werden dann schöne Kleinigkeiten draus . . .
So z.B. Socken mit Seide für kalte Winternächte ^^ oder schöne Tücher . . .
Gerade erst habe ich mir ein Knäuel Regia Silk für einen warmen Cowl gekauft und außerdem noch „camino alpaca“ . . . da wird dann ein besonderes Tuch für mich gestrickt, vielleicht die Ishbel oder ein anderes schönes Tuch . . .
Also eigentlich nicht besonders luxuriös . . .

Liebe Grüße,
Celebrin

Wollschaf 35/2009

Das Wollschaf fragt heute:
Tammina würde gerne wissen, wie lange Ihr Eure Strickzeitschriften aufbewahrt: Nur für die Saison, ein Jahr oder länger? Werden aussortierte Hefte weggeworfen, verkauft oder verschenkt?
Archiviert Ihr einzelne Anleitungen aus Heften?

Herzlichen Dank an Tammina für die heutige Frage!

Irgendwo müssen noch meine allerersten Strickzeitung herum liegen, ich glaube die Zeitschriften hießen damals „Nicole“?
Da ich meistens die Zeitschriften nur der Muster und Anregungen wegen kaufe, würde ein Archivierung reichen, aber ich kann mich nun mal nicht trennen *seufz*
Sollte ich dennoch mal Zeit und Muße zum Aussortieren habe, würde ich die alten Schätzchen erst einmal hier anbieten, ehe ich sie dann schweren Herzens ins Altpapier geben würde . . .
Das gleiche Dilemma habe ich auch mit meinen Stickzeitschriften, da sind auch einige Schätzchen bei . . .

Liebe Grüße,
Celebrin

Wollschaf 34/2009

Das Wollschaf fragt:
Welche maximale Zahl an angefangenen Projekten hattet Ihr je oder habt Ihr derzeit in Arbeit? Ab welcher Anzahl Projekte fühlt Ihr Euch dabei unbehaglich?

Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Ich habe immer einige Projekte in Arbeit, zur Zeit habe ich noch vier UFOs, die schon etwas länger bei mir schlummern: zwei Stickbilder und zwei Stricksachen . . .
Im Moment bin ich dabei, einige meiner UFOs zu beenden, bei zweien ist es mir schon gelungen . . .

Aber unbehaglich fühle ich mich deswegen nicht . . .
Die Lust, an einem Projekt zu arbeiten, schwankt halt und so bleibt das ein oder andere schon mal ein wenig liegen . . .
Und wenn dann noch etwas eilig wird, dann müssen die anderen Projekte halt zurückstecken :-)

In diesem Sinne,
Strickende Grüße,
Celebrin

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Man liebt das,
wofür man sich müht
und man müht sich für das,
was man liebt.
E. Fromm
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Das Wollschaf fragt 33/2009

Das Wollschaf fragt heute:
Habt Ihr schon einmal die Anleitung für ein Kleidungsstück (im Gegensatz zu einem Tuch oder Schal, bei dem es auf die Passform nicht ankommt) völlig selbständig berechnet? Hat das Teil dann auch gepasst? Wie zufrieden wart Ihr mit dem Strickergebnis?

Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Ich muß gestehen, daß ich mir die ganzen Anleitungshefte nur kaufe, um die Muster zu bekommen :-)
Meistens klappt das mit den angegebenen Maßen eh‘ nicht und so muß ich eh‘ ändern . .
Dann kann ich auch gleich selber rechnen . . .
Ich glaube, ich habe bis jetzt nur einen einzigen Pullover nach Anleitung gestrickt :-)

Die Teile passen mir, und ich bin auch meistens mit dem Ergebnis zufrieden, ansonsten kommt halt das Ribbelmonster . . .

In diesem Sinne,
Strickende Grüße,
Celebrin

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Man liebt das,
wofür man sich müht
und man müht sich für das,
was man liebt.
E. Fromm
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Das Wollschaf – 30/2009

Das Wollschaf fragt heute:
Die Urlaubszeit ist da. Hast du genaue Pläne was du mitnimmst? Fängst du extra etwas Neues an oder machst du am Begonnenen weiter? Grübelst du, ob du auch ausreichend Material einpackst und nimmst zur Sicherheit vielleicht lieber etwas mehr mit, nicht dass du die Hände in den Schoss legen mußt weil du nichts mehr zu stricken hast. Herzlichen Dank an Annie für die heutige Frage!

Leider ist mein Urlaub schon wieder vorbei . . .
Aber ich habe mehr als genug mit genommen, nicht daß ich tatsächlich die Hände in den Schoß legen mußte . . .
Ich habe meinen Fishtail Schal beendet und noch einen Cowl fast fertig bekommen, nicht schlecht für 3 Tage vor Ort ;-)
(Photos vom Cowl folgen nach, wenn er fertig gestellt ist :-) )
Die Wolle, die nun nicht verstrickt wurde, ist nun wieder in meine Vorratskiste gewandert und wird mit Sicherheit noch vor dem nächsten Urlaub im Winter verstrickt, es sollten nämlich Mützen werden :-)

Strickende Grüße,
Celebrin

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Man liebt das,
wofür man sich müht
und man müht sich für das,
was man liebt.
E. Fromm
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Das Wollschaf fragt – 22/ 2009

Das Wollschaf fragt heute:
Wie alt ist Euer ältestes UFO? Was hält Euch Euch davon ab, es fertigzustellen?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

*schäm*, das weiß‘ ich schon gar nicht mehr.
Mich blinzelt immer ein Pullover aus den Tiefen meines Strickkorbes an . . .
Warum ich ihn nicht fertig gestellt habe?
Erst ist ein Unfall dazwischen gekommen, da konnte ich lange nicht stricken, und nun . . .
Ich muß gestehen, ich weiß es nicht . . .
Aber vielleicht sollte ich ihn mal wieder raus kramen und schauen, was ich aus der Wolle noch machen kann :-)

Liebe Grüße,
Celebrin

Das Wollschaf fragt 21/2009

Das Wollschaf fragt heute:
Meine Frage gliedert sich in mehrere Teile:
1.
Was macht ihr, wenn ihr ein Garn mit einem oder mehreren Knoten im Knäuel erworben habt?
a) zähneknirschend das Garn verarbeiten?
b) Im Blog andere Strickende darauf hinweisen und die Herstellerfirma verfluchen?
c) Beim Laden/ Onlineshop Beschwerde einreichen und ggf, Ersatz einfordern?
d) Direkt an die Herstellerfirma schreiben, mailen, telefonieren?
e) eine Kombination aus mehreren Antworten?

2.
Wie geht ihr mit den Knoten um – bzw. wie verarbeitet ihr generell Knäuelanfang und -ende?
a) Knoten aufknüppern oder abschneiden und die Enden vernähen?
b) Knoten lassen und irgendwie mitstricken?
c) Knoten aufmachen und selbst bombenfest verknoten, dann mitstricken?

Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Hmm . . .
Es kommt ganz auf das Garn an . .
Wenn es normales Garn ist, oder Sockengarn, versuche ich den Knoten so zu stricken, daß er auf der „falschen Seite“ liegt . . .
Bei Lacegarn habe ich bis jetzt das Problem noch nicht gehabt, hier denke ich aber, es kommt hier auf das Muster oder die Situation an . . .
Wenn mir der Knoten frühzeitig auffällt, würde ich den Faden am Rand trennen . . .
Wenn der Knoten aber an der 600 Masche von 615 Maschen ;-) auffällt, würde ich wohl erst einmal fluchen und dann versuchen, das Beste daraus zu machen . . .

Und zum ersten Teil:
Bis jetzt konnte ich immer weiter stricken, aber wenn ich ein Knäuel erwische, das nur aus Knoten besteht . . .
Dann würde ich entweder dern Händler ansprechen, oder direkt mit der Firma Kontakt aufnehmen . . .

Strickende Grüße,
Celebrin

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Man liebt das,
wofür man sich müht
und man müht sich für das,
was man liebt.
E. Fromm
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Das Wollschaf fragt – 19/2009 –

am 13.06.09 ist der „Public knitting day“ und darum interessiert es mich, wo Ihr überall stricken würdet, oder schon gestrickt habt. Im Café, Kneipe, Park, bei Elternabenden,
Familientreffen, Flugzeug, oder ähnlichem?! Und wo wäre Eurer Meinung nach Stricken nicht so angebracht?
Herzlichen Dank an Stephanie für die heutige Frage!

Mit ganz viel Verspätung kommt heute meine Antwort . . .
Ich bin eine bekennende public knitter . . ., und habe bei mir im Blog auch einen eine eigene Kategorie für diese Arbeiten:kip.
Ich stricke, wann immer sich die Gelegnehit ergibt, in Wartezeiten beim Arzt, im Bus und Bahn, in gesseliger Runde, in der Kneipe . . .
Ich habe für meine kip’s auch immer recht einfache Sachen auf der Nadel, einen Schal, oder ein paar Socken . . .

Aber meine Lace – Tücher verlassen vor der Fertigstellung nicht das Haus ;-) . . .
Und in bestimmten Situationen würde ich mein Strickzeug auch nicht herausnehmen . .

Liebe Grüße,
Celebrin

P.S. Und am 13.06. werde ich mit Sicherheit wieder in der Öffentlichkeit stricken ;-)